BIM – Top-Thema auf der Expo Real. CONJECT setzt BIM-Entwicklung konsequent fort

München, Deutschland, 30. September 2016: Die deutsche Bau- bzw. Immobilienwirtschaft erwacht bei der Digitalisierung aus ihrem „Dornröschenschlaf“. Eine zentrale Rolle spielt dabei BIM (Building Information Modeling), eine digital gestützte Methode, mit der sich Planungs- und Bauprozesse sowie der Betrieb von Immobilien deutlich effizienter gestalten lassen. Eine Ursache für die zunächst in Deutschland nur zögerliche Verbreitung von BIM liegt in den unterschiedlichen Standards der verschiedenen Software-Anbieter, die nicht bzw. nur schwer kompatibel sind und damit eine breite, über alle Gewerke und Projektbeteiligten reichende Anwendung behindert haben. Die BIM-Lösung von CONJECT überwindet diese Barrieren. Seit dem offiziellen Launch der der BIM-Komponenten vor rund einem Jahr hat das Softwareunternehmen das  Anwendungsspektrum kontinuierlich erweitert und präsentiert auf der diesjährigen Expo Real vom 4. – 6. Oktober in München weitere, neu hinzugekommene Module und Features. Dazu gehören auch Lösungen von Aconex, dem Anbieter einer führenden cloud-basierten und mobilen Projektplattform. Conject gehört seit dem 1. April 2016 zur Aconex-Gruppe.

 

BIM wird kontinuierlich weiterentwickelt

Nachdem in ersten Schritten die Modell-Koordination und die einfache Lieferung von nativen und IFC-Modellen (Industry Foundation Classes) sowie von Dokumenten aus Revit in die BIM-Plattform realisiert worden sind, wurde in jüngster Zeit das Issue- und Clash-Management ausgebaut. Dadurch erhält der Benutzer bereits auf seinem Dashboard einen ausgezeichneten Überblick darüber, ob neue Modelle bzw. neue Issues oder Clashes geliefert worden sind. Außerdem wird auch schon bei der Modell-Lieferung auf die Einhaltung der Namenskonvention geachtet. Damit erfüllt das Programm auch eine weitere Anforderung der englischen BIM-Spezifikation PAS 1192. Aktualisierungen können somit sehr einfach und direkt aufgerufen und weiterbearbeitet werden. Zudem profitieren die Nutzer von der intuitiven Bedienung beim Modell-Handling sowie von der einfachen Eingabe von Anmerkungen via BCF (Dateiformat zum Austausch von Design Issues in BIM-Projekten). Zu jedem Zeitpunkt haben sowohl der Verfasser der Anmerkung, der Empfänger wie auch übergreifend der BIM-Manager einen sehr guten Überblick über den Status des Projektes.

Mit diesen Features bildet die BIM-Lösung den sogenannten Roundtrip von Identifizierung, Zuweisung bis zur Behebung von Qualitätsmängeln ab. Damit ist das Leistungsvermögen der CDE (Common Data Environment – analog PAS 1192-2) für die Anwender und Kunden im Markt nahezu vollständig.

Schon zu Beginn des Jahres stellte CONJECT mit dem Revit-PlugIn eine Schnittstelle vor, die eine einfach zu bedienende Lieferung von Daten aus dem Revit-Projekt eines Nutzers in die BIM-Lösung erlaubt. Innerhalb eines Revit-Projekts lässt sich ein Projekt auswählen, in das IFC-Modelle und dazugehörige Dateien bzw. Revit-Sheets geladen werden können. Die Dateinamen werden dabei automatisch an die projektweiten Namenskonventionen angepasst.

Cesar Flores, Vorstand der CONJECT AG, kommentiert: „Wir werden weiterhin alle Energie daran setzen, BIM zum Nutzen aller Projektbeteiligten weiterzuentwickeln. Mit unserer Integration in Aconex Limited zum 1. April dieses Jahres haben wir eine hervorragende Basis geschaffen, um auch in Zukunft Produkte zu entwickeln, die den wachsenden Ansprüchen der internationalen Märkte gerecht werden."

 

CDE: Zentrale Plattform für BIM-Projekte

Bereits die Start-Version der BIM-Lösung umfasste alle notwendigen Features zum Koordinieren eines BIM-Projektes: Das Liefern der Modelle inklusive aller dazugehörigen Pläne, Schnitte und Dokumente. Außerdem ließen sich damit das Gesamtmodell sowie die Teilmodelle entlang des Phasenfortschritts mit allen Beziehungen zueinander verwalten. Des Weiteren unterstützte schon die Basis-Plattform vollständig das Entwickeln von Modellen im Kontext der typischen Bauprozesse (Information, Freigabe, Kollision, Änderungen etc.).

 

Building Information Modeling (BIM) maximiert Effizienz und Sicherheit

Der herausragende Nutzen von BIM besteht darin, dass sämtliche Baudaten zu Konstruktion und Materialien, Bauzeit und -kosten, Betrieb und Nachhaltigkeit in einem virtuellen 3D-Modell abgebildet werden und allen Projektbeteiligten wie Architekten, Bauherren und Ingenieuren zur Verfügung stehen. Damit verbessert BIM schon vor Baubeginn das Projektverständnis aller Beteiligten, die Genauigkeit der Planung sowie die Entscheidungsgrundlage für Bauherrn. Während des Baus werden Änderungen und deren Auswirkungen unmittelbar und klar erkenn- und bewertbar. Damit wird das Risiko qualitativer Mängel respektive Zeit- und Budgetüberschreitungen auf das Minimum reduziert. BIM ist für Gebäude und auch komplette Infrastrukturen anwendbar.

 

Zum Unternehmen

CONJECT ist seit April 2016 Teil der Aconex-Gruppe.
Aconex Limited ist Anbieter einer führenden cloud-basierten und mobilen Projektplattform für die weltweite Bauindustrie. Die Plattform verbindet Bauherren, Unternehmen und deren Projektteams in der Immobilien- und Infrastrukturbranche sowie auch im Energie- und Rohstoffsektor und bietet den vielen verschiedenen Organisationen projektübergreifende Visibilität und Kontrolle in allen Projektphasen. Mit über 70.000 Benutzerorganisationen und einem Projektvolumen von insgesamt mehr als 1 Billion USD in über 70 Ländern ist Aconex die in der Branche am weitesten verbreitete und als am zuverlässigsten geltende Plattform. Das im Jahr 2000 gegründete Unternehmen hat 47 Büros in 23 Ländern, einschließlich der Hauptniederlassung in Melbourne, Australien. Die Stammaktien von Aconex werden an der Australischen Wertpapierbörse (ASX) unter dem Tickersymbol ACX gehandelt und sind im S&P/ASX 200 Index notiert.
 

 


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