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Falcon Flash

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conject Falcon Flash - Juni 2010

10 years conject

Netzwerk und Kommunikation – in diesem Falcon Flash dreht sich vieles genau um diese Themen. So präsentieren wir Ergebnisse einer Kundenumfrage, werfen einen Blick auf unser Geschäft in Polen oder lassen unseren neuen CAFM-Experten in Abu Dhabi zu Wort kommen. Im Podcast erläutern wir die Dimensionen professionellen Projektmanagements und Controllings. Last but not least sprechen zwei Journalisten über das Web 2.0 und wie conject hier bereits vernetzt ist.

Viel Spaß beim Lesen,
Elke Tonscheidt,
Unternehmenssprecherin

P.S.: Und wenn Sie die Seestadt Wiens noch nicht kennen, lernen Sie diese hier ebenso kennen bzw. was Software mit „Kostenwahrheit“ zu tun hat…

 

Inhalte dieses Falcon Flash

  • Podcast zu Transparenz & Nachhaltigkeit im Baugewerbe– offen und ehrlich
  • Meet and Greet auf der Real Vienna
  • Umfrage: Parallelkommunikation Projektraum & E-Mail taugt nichts!
  • Polen - starkes Wachstum, starke Zukunftspläne
  • Social Media @conject
  • Neu und doch bekannt: Keith Birch, FM-Experte des Nahen Ostens
  • Impressum
Foto: Freiherr Mauritz von Strachwitz
Foto: Freiherr Mauritz von Strachwitz

Podcast zu Transparenz & Nachhaltigkeit im Baugewerbe– offen und ehrlich

Die EU zwingt Hedgefonds zu mehr Transparenz. Verbraucherschutzverbände möchten Google zur Offenheit verpflichtet sehen. Auch nimmt der amerikanische Präsident die Erdölproduzenten an die Kandare, will sie zu mehr Ehrlichkeit verpflichten.

Und die Baubranche? Die ICE-Trasse zwischen Nürnberg und München, der Bau der Wehrhahn-Linie in Düsseldorf und schließlich das Desaster des eingestürzten Stadtarchivs in Köln: Kosten für den Steuerzahler von mehreren Milliarden Euro, unwiderruflich zerstörte Kunstschätze und – der Verlust von zwei Menschenleben. Die jüngsten Skandale in der Baubranche haben gezeigt, dass es in Bauprojekten in Sachen Transparenz nicht fünf vor sondern längst fünf nach zwölf ist.

Erfrischend offen nimmt zu diesen Themen der bekannte Projektsteuerer Mauritz von Strachwitz Stellung. Im Podcast des neuen Blogs ILM-Forum sagt von Strachwitz, wie professionelles Projektmanagement mit Dokumentation, Kommunikation und Transparenz kriminelle Handlungen erschwert. Er äußert sich zu Nachhaltigkeit, wie Projekträume helfen, dass Unternehmen Planungsleistungen günstiger einkaufen können und warum ein Projektraum einem Blutkreislauf ähnelt. Hören Sie doch mal rein!

Fotos (v.l.): Stephan Barasits (Wien Holding) und Peter Scheich (wien3420 Aspern Development AG)
Fotos (v.l.): Stephan Barasits (Wien Holding) und Peter Scheich (wien3420 Aspern Development AG)

Meet and Greet auf der Real Vienna

conject Mitgründerin Elke Tonscheidt und Antun Kovac, der das Österreich-Geschäft von der Wiener conject-Niederlassung aus steuert, nutzten die Real Vienna in der österreichischen Metropole, um sich mit conject Kunden auszutauschen. So etwa mit Peter Scheich, Controlling-Chef der wien3420 Aspern Development AG. Derjenigen Unternehmung, die ausschließlich dafür gegründet wurde, die Entwicklung des ambitionierten Projekts „aspern Seestadt Wiens“ voranzutreiben. Eine Stadt mit einer neuen Qualität, die einmal auf zwei Millionen Quadratmetern Fläche 20.000 Arbeitsplätze aufweisen und 20.000 Menschen eine Heimat bieten soll.

Mit großzügigen Freiräumen, einem See und wenig motorisiertem Individualverkehr, der zugunsten alternativer Mobilitätsformen zurückgedrängt wird. „Wir haben lange gesucht, bis wir eine Lösung wie die von conject fanden. Eine Software, die in der Lage ist, mit der gewaltigen Komplexität unseres Projekts klar zu kommen und die ,Kostenwahrheit‘ herstellen kann“, zeigte sich Peter Scheich als durchaus zufriedener Nutzer.

Gleiches gilt für Stephan Barasits, in verschiedenen Geschäftsführer-Positionen bei der Wien Holding tätig. 1974 als hundertprozentige Tochter der Stadt Wien gegründet, bündelt die Wien Holding alle relevanten Wirtschaftsbetriebe und -aktivitäten der Stadt unter einem Dach als gemeinwirtschaftliches Unternehmen, das nach privatwirtschaftlichen Prinzipien agiert. In der Wien Holding nutzen die Anwender conject etwa in der Projektplanung des Wirtschaftsparks Breitensee, „und das sehr erfolgreich. Denn wir können derart sehr viele, unterschiedlichste Projektpartner auf eine gemeinschaftliche Plattform bringen“, so Barasits.

Kommunikation in großen Bauprojekten ohne E-Mail? 84% sagen: Mindestens die Hälfte der Projektkommunikation läuft über E-Mail
Kommunikation in großen Bauprojekten ohne E-Mail? 84% sagen: Mindestens die Hälfte der Projektkommunikation läuft über E-Mail

Umfrage: Parallelkommunikation Projektraum & E-Mail taugt nichts!

Es ist frappierend: Wenngleich die an einem Bauprojekt beteiligten Bauherren, Projektplaner oder etwa Generalplaner wissen, wie sinnvoll und nützlich ein geschlossener Projektraum sein kann – kommunizieren sie parallel weiterhin via E-Mail. Und dies mit den sattsam bekannten Folgen, wie eine Kundenumfrage von conject jetzt ergeben hat: sie „verlieren wertvolle Zeit durch Recherche nach Kommunikation, Dokumenten oder Plänen“, sind „genervt“, da sie nie wissen, wo sie zuerst suchen sollen oder sind sogar unsicher, ob „sie alle Vorgänge belegen können.“

Außerdem hat diese überflüssige Mehrkanal-Kommunikation direkte, negative Folgen für die tägliche Arbeit: „die Freigabe von Plänen funktioniert nur schleppend“, „die Bestandsdokumentation ist teilweise lückenhaft“ und „durch viele Missverständnisse kommt es zu häufigen Diskussionen“.

Fazit: Der beste Projektraum nützt nichts, wenn die Beteiligten bei der Nutzung des Raumes nicht ein Mindestmaß an Disziplin an den Tag legen. Einen detaillierten Blick auf die Umfrageergebnisse durch unseren Spezialisten Peer Wiesner finden Sie im ILM-Forum-Blog.

Polen - starkes Wachstum, starke Zukunftspläne
Foto: immoactiv.pl

Polen - starkes Wachstum, starke Zukunftspläne

„Polen gehört zu den wirtschaftlich stark wachsenden Regionen Europas und hatte beispielsweise 2009 als einziges Land in der EU ein positives Wirtschaftswachstum. Man spürt die Aufbruchstimmung“, sagt Dr. Marta Tatiana Lang, zuständig für das noch junge Business Development von conject in Polen. „Man schätzt deutsche Technologie in Polen – aber allein damit kommt man nicht weiter. In Polen ist erfolgreiches Netzwerken das A und O“, so die gebürtige Warschauerin. Und die studierte Betriebswirtin muss es wissen, schließlich promovierte sie in Organisationstheorie und weiß, was ihren Landsleuten im Tagesgeschäft über die eigentliche technische Kompetenz hinaus wichtig ist. So erfreute sich auch das erste conject Business-Breakfast am 11. März in Hilton Hotel in Warschau großen Zuspruchs und war bis auf den letzten Platz ausgebucht.

Dank dieser Kombination aus kompetenter und professioneller Betreuung und Technologie „made in Germany“ kann conject Polen bereits in diesem Markt namhafte Projekte wie die Nordbrücke in Warschau vorweisen. Aber auch renommierte Kunden wie etwa Knight Frank Sp. z o. o. die polnische Niederlassung des bekannten, internationalen Real Estate Consulting-Unternehmens, den Investmentfonds BZ WBK Towarzystwo Funduszy Inwestycyjnych Arka oder Inter IKEA Center Polska S.A., einer der aktivsten polnischen Retail-Projektentwickler.

Für die Zukunft hat sich conject in Polen vorgenommen, die Projekte im Bereich Hotel und Retail sowie Kunden im Property und Asset Management noch intensiver zu unterstützen, denn das effizientere Management sowie die vollständige Dokumentation der Bestandobjekte haben in den letzen Monaten stark an Bedeutung gewonnen. „Das macht sich auch in unserer Arbeit bemerkbar – der polnische Markt hat sich bereits in kurzer Zeit als einer der wichtigsten internationalen Märkte von conject herauskristallisiert”, so Dr. Lang.

Eric Sturm (l.) und Christoph Berger bloggen und twittern zu ILM
Eric Sturm (l.) und Christoph Berger bloggen und twittern zu ILM

Social Media @conject

Nach dem erfolgreichen Start des conject Twitter-Accounts, sind in kurzer Zeit bereits zwei weitere, viele versprechende Social Media-Aktivitäten von conject an den Start gegangen. Zum einen die XING-Gruppe Immobilien Lebenszyklus-Management, die sich an alle Interessenten und Nutzer von Software in der Bau- und Immobilienwirtschaft richtet. Zweitens der ILM-Blog, der sich ebenfalls schon großer Beliebtheit in der Branche erfreut.

Wesentlich zum Erfolg der beiden Projekte beigetragen haben die beiden Journalisten und Webdesigner Eric Sturm und Christoph Berger.

Berger ist freier Journalist, und lebt und arbeitet wie Eric Sturm in Berlin. Der gelernte Online-Redakteur und Politologe kam zum ersten Mal mit Immobilien-Lebenszyklus-Management in Kontakt als er im Mai 2007 über Software im Immobilienmanagement für das Handelsblatt schrieb. „Der Kontakt zur conject AG war hergestellt und ist seitdem nicht mehr abgebrochen“ so Berger. Diplom-Ingenieur Eric Sturm beschäftigt sich bereits seit neun Jahren mit der Präsentation von Inhalten und Dienstleistungen im Internet. Er gründete 2003 das Online-Magazin „Internet für Architekten“, 2006 folgte die Gründung der Video-Plattform architekturvideo.de, dem ersten deutschsprachige Portal für Architektur-Videos. Schließlich gründete der Architekt 2007 seine Firma ericsturm.de – Webdesign für Freiberufler.

Was die beiden an der Arbeit mit conject reizt? „Das Spannende an der Arbeit für conject ist, von Anfang an bei den Social-Media-Aktivitäten dabei zu sein. Blogs, Facebook und Twitter geben die Möglichkeit, in einen direkten Kontakt mit den Lesern zu treten und so die unterschiedlichsten Meinungen und Einschätzungen - manchmal vielleicht auch Korrekturen der eigenen Daten - zu erhalten. Es wird nicht - wie bei den klassischen Medien - nur gesendet, sondern auch empfangen. So können Themen diskutiert und Anregungen aufgegriffen werden. Es ist ein Miteinander, die Möglichkeit, sich gemeinsam in einem Themengebiet voranzubringen und voneinander zu profitieren“, sagt etwa Christoph Berger.

Für Eric Sturm sind für conject folgende drei Aspekte der Social-Media-Nutzung interessant: „Erstens das Netzwerken, also die Digitalisierung von Kontakten. Zweitens das Marketing. Dazu gibt es die Unternehmens-Website, aber auch neuere Formate wie Blogs oder Twitter. Drittens die Optimierung des Workflows. Mit Social-Media-Tools kann ich die Zusammenarbeit mit anderen organisieren und optimieren.“

Keith Birch
Keith Birch, bekanntes Gesicht in der internationalen FM-Branche

Neu und doch bekannt: Keith Birch, FM-Experte des Nahen Ostens

Neu bei conject aber ein mit über 20 Jahren Berufserfahrung bekannter Experte im Bereich Facility Management – das ist Keith Birch, der seit Anfang des Jahres im conject Team arbeitet. Keith hat bereits mit über 65 Großkunden und bei renommierten Projekten im Nahen Osten und anderen Ländern, sowie beim The Atlantis (Palm Jumeirah), Emirates Airlines, EMCOR, Hilton, Abu Dhabi Mall, Dalkia and The Millennium Hotel, gearbeitet. Eine Vielzahl an Kunden, die aber letzten Endes einige Schwachstellen gemeinsam haben: eine geeignete Asset-Sammlung sowie großen Bedarf an Führung und Steuerung von einzelnen Immobilien oder großen Immobilienportfolios.

Keith Birch ist ein bekannter Name in den Emiraten – er rief die FSI Middle East ins Leben. Er baute das Regionalbüro in Abu Dhabi vom Anfang an auf. 2002 reiste er in den Nahen Osten, um sich mit ADMA OPCO zu treffen, und führte eine Scoping-Studie über CAFM und Instandhaltung von Gebäuden im Raum Abu Dhabi durch. Er besuchte viele Großunternehmen wie Drake & Skull – jetzt EMCOR – um herauszufinden, ob es praktikabel wäre, ein Büro aufzumachen. „Es war schwierig“, erinnert sich Keith, „Baustellen aufzusuchen und Einheimische zu überzeugen, durch den Einsatz eines CAFM-Systems Gebäude instandzuhalten und Reparaturen auf ein Minimum zu beschränken, und ein Konzept zur planmäßigen präventiven Wartung zu etablieren. Aber wir haben es geschafft.“

Obwohl Computer-Aided Facility Management (CAFM) bereits ein bewährter Ansatz für tausende Kunden und Nutzer weltweit ist, ist im Nahen Osten dieses Thema noch ziemlich neu. “conject ist Vorreiter bei der Einführung dieser Technologie im Immobilien-Sektor im Nahen Osten”, ist Keith überzeugt. Uwe Forgber, Managing Director von conject MEA und seit drei Jahren in Dubai, ist sehr froh Keith mit an Bord zu haben. „Wir profitieren deutlich von Synergieeffekten. Im europäischen Markt genießt conject einen starken Ruf im CAFM-Bereich mit tausenden Kunden und Nutzern. Keiths Expertise in Sachen CAFM zusammen mit seiner Beratungskompetenz passte einfach perfekt zu uns!“

Bei conject ist Keith Birch verantwortlich für Business Development und den erfolgreichen Einsatz von CAFM-Lösungen in den Regionen Nahen Osten, Asien und Afrika. „Zusammen können wir den Markt ausbauen, weil, und da werden alle zustimmen, es zwar sehr früh ist, aber großes Potenzial besteht. Wir stehen am Anfang einer sehr erfolgreichen Geschichte.“

Impressum

conject Falcon Flash ist der
Unternehmensnewsletter der
conject AG

Implerstraße 11, 81371 München
+49 (0)89 95414-0
www.conject.com

Herausgeber
Sissy Echinger,
Corporate Marketing & Communications

Chefredaktion
Redaktionsbüro Sven Hansel

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