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Falcon Flash

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Falcon Flash November 2008

Liebe Kunden und Partner von conject,

der Herbst war heiß – nicht nur, dass die Finanzkrise der Immobilienwirtschaft einheizte. Auch auf der Konferenz für Immobilien Lebenszyklus Management (ILM) kristallisierte sich heraus: Die Herausforderungen sind groß, man kann ihnen aber begegnen. Einen „Knaller“ präsentierte conject pünktlich zur Einweihungsparty des neuen Münchner Büros und setzte Baulöwen Dr. Jürgen Schneider auf den „heißen Stuhl“. Mutig fanden das die meisten, einige auch unmöglich – wer conject kennt, weiß jedoch, dass wir gern ungewöhnliche Wege gehen. Und Günter Jauch hatte ihn vier Wochen später ja auch im Talk, na also…

 

Bitte lesen Sie über diese und andere Themen, neue Projekte und gute Produkttipps im folgenden Falcon Flash, der zugleich der letzte in diesem Jahr sein wird. Mit einer energetisch aufgeheizten Weihnachtsidee hören Sie dann im Dezember wieder von uns! Lassen Sie sich – erneut – überraschen.

 

Herzliche Grüße, Elke Tonscheidt

Themen in diesem Falcon Flash

    Dr. Jürgen Schneider: Blick in die Immobilienmärkte von heute und morgen

    Ist er ein moderner Robin Hood oder schlicht ein „No-Go? Ein Baulöwe in jedem Falle und ein polarisierender Zeitgenosse dazu: Dr. Jürgen Schneider, der zur Büroeinweihung von conject in München auftauchte und die Gemüter erhitzte. „Die trauen sich was“, so ein Feedback der 300 Gäste. Auch andere fanden es riskant – zum Schluss aber gelungen und eben: konsequent conject.

     

    Überraschungsgast Schneider, dessen „Peanuts“ in den 90er Jahren einen Schuldenberg von damals 5 Milliarden DM ausmachten, stellte sich den Fragen eines exzellenten Juristen, Prof. Horst Franke, Seniorpartner der auf Baurecht spezialisierten Kanzlei HFK Rechtsanwälte. Er befragte den 74jährigen über die Immobilienmärkte von heute und morgen. Laut Franke ist der Immobiliensektor zwar nicht anfälliger für "Kriminelles" als andere Wirtschaftsbereiche - das große Problem sei aber: „Der Wert einer Immobilie ist nicht nur schwer bestimmbar, sondern durch vielerlei äußere Faktoren höchst schwankend.“

     

    Die Einladung Schneiders war ein mutiges Unterfangen. „Wir haben uns den Auftritt eines rechtskräftig verurteilten Immobilien-Investors nicht leicht gemacht“, so conject CFO Philip von Ditfurth. „Letztlich überzeugte uns, dass er seine Fehler nicht verbirgt und seine Strafe verbüßt hat.“ conject steht für Transparenz – auch das Interview brachte neue Erkenntnisse ans Tageslicht.

     

    Schneider selbst sieht die derzeitige Welt nicht zuletzt aufgrund der Finanzkrise im Umbruch. Was die Banken heute teilweise zu verantworten hätten, grenze an Kriminalität und sei Untreue an den eigenen Aktionären. Auch wenn er sich selbst nicht gern als großer „Bankenbeschimpfer“ sieht, gilt das Statement aus seinem Buch „Bekenntnisse eines Baulöwen“ auch heute noch: „In dieser Zeit bekam ich bitter zu spüren, dass zum dauerhaften Erfolg in der Marktwirtschaft nicht so sehr die Leistung, sondern vor allem Größe und Macht gehören.“

     

    Statements von Gästen und Fotos finden Sie hier.

     

    Mehr zum Event hier.

    Jeder Sechste löste das Architekturpreisrätsel richtig

    Sie erinnern sich: Vor ein paar Wochen hatten wir Ihnen ein paar harte Nüsse zum Knacken gegeben. Vier Gebäude bzw. deren geografische Lage mussten erkannt werden. Zwischen einem und zwei Drittel lag die Quote der korrekten Antworten pro Frage, nur das erste Bild, der Bundestag in Berlin, wurde von allen erkannt. Die meisten Probleme gab es bei der zweiten Frage nach der City of Arts and Sciences von Santiago Calatrava in Valencia. Insgesamt schafften es damit nur ca. ein Sechstel aller Teilnehmer, alle vier Fragen richtig zu beantworten. Keine leichte Aufgabe, aber eine lohnenswerte. Eine Überraschung war jedem versprochen, der sich beteiligt. Diese ist mittlerweile bei allen eingetroffen: ein Lesezeichen aus Edelstahl. Mal kein Bookmark für die Lieblingsseite im Internet sondern ganz klassisch für Ihr aktuelles Buch, das Sie gerade lesen.

     

     
    Einer aber hatte auch noch etwas Glück neben seinem profunden Wissen, Jürgen Zimmermann von ARCADIS HOMOLA. Er gewann den Hauptpreis, einen Wochenend-Trip nach New York. Die Ausstellung über Fertighäuser in der Architekturabteilung im Museum of Modern Art wird er wohl nicht mehr erleben, da diese vorher endet, trotzdem haben wir ihm einen Besuch im MoMA als Pflichtprogramm aufgegeben. Wir wünschen ihm und seiner Begleitung ganz viel Spaß beim X-MAS Shopping.

     

    Wollen Sie noch einmal das Quiz mit den richtigen Antworten sehen? Dann klicken Sie hier.

    US-Truppen ziehen um – Umstrukturierungsprogramm für 630 Mio. Euro

    „Bei einem solchen Multi-Projekt mit mehreren Hundert Beteiligten muss die Baudienststelle zu jeder Zeit die Steuerungskompetenz behalten. Die conject Online-Plattform ermöglicht dies bereits seit 2002 mit einem strukturierten Dokumenten-Management. Eine „elektronische“ Akte, kontrollierte Zugriffsmöglichkeiten, abgesicherte Datenübertragung von und an jeden PC-Arbeitsplatz dieser Welt – und das mit unbegrenzter Speicherkapazität – ist für uns unabkömmlich geworden.“

     

    (Klaus Gerstendorff, Leiter der Baudienststelle Grafenwöhr)

     

    Projekt: Im Rahmen der Umstrukturierung der US-Truppen werden in Grafenwöhr bis voraussichtlich 2013 militärische Bau- und Infrastrukturmaßnahmen für insgesamt 630 Mio. Euro vorgenommen. Das gigantische Bauvorhaben umfasst neben der militärischen Infrastruktur weiterhin Einrichtungen des Gemeinbedarfs sowie Wohn- und Freizeiteinrichtungen für ca. 3.500 Soldaten und deren 5.000 Familienangehörigen.


    Gesamt-Bauvolumen: 630 Mio. Euro (für etwa 50 Neu- und 100 Umbauten)


    Gesamt-Projektlaufzeit: 2002-2013 (geplant)


    Projektbeteiligte: über 700 Projektteilnehmer in 130 Teilprojekten auf der conject Plattform

     
    Beispielprojekt: Neubau von 12 Truppen-Unterkunftsgebäuden für je 11 Mio. Euro Bauvolumen

    Immobilienwirtschaft für Senioren – Herausforderung durch soziale Verantwortung

    „Bei der Realisierung der jährlich 4-5 Seniorenwohnheime mit conjectPM kommt uns das anwenderbezogene Preismodell zugute: Jeder Mitarbeiter kann ohne Mehrkosten mit seinem Zugang in beliebig vielen Projekte parallel arbeiten. Vom Einsatz des ‚conject Data Room‘ versprechen wir uns jetzt zusätzlich eine effektivere Abwicklung und höhere Erlöse beim Verkauf unserer Immobilien.“

     

    (Hr. Kapfhammer, Projektleiter, BG Planen und Bauen)

     

    Das Unternehmen: Die BG Immobiliengruppe ist seit 1998 als spezialisierter Projektentwickler, Investor und Dienstleister in der Seniorenimmobilienwirtschaft tätig. Sie deckt die gesamte Wertschöpfungskette rund um die Seniorenimmobilie ab. Die BG Planen+Bauen ist sowohl Generalplaner als auch Projektsteuerer für die von der BG Gruppe realisierten Projekte.

     

    Beispielprojekt: Bau des Seniorenpflegeheim Wolfratshausen


    Projektgröße: ca. 20 Mio. Euro


    Laufzeit: 18 Monate


    Beteiligte: 45 Personen aus 15 Unternehmen

    Immobilien Lebenszyklus Management nach RICS-Maßstäben

    „Als RICS-Mitglied übernehmen wir Verantwortung für unser gesamtes geschäftliches Tun und gewähren Transparenz bei unserer Vorgehensweise und den Arbeitsergebnissen. Aus diesem Grund setzen wir die conject Projektmanagement-Software ein. Die Übersicht über den aktuellen Projektstatus per Online-Zugriff auf alle Dokumente und Konversationen, sowohl für uns als auch alle Projektbeteiligten, sichert unseren hohen Qualitätsstandard. Da wir auch Projekte für ausländische Investoren abwickeln, können wir diesen die Möglichkeit bieten, die conject Plattform in ihrer eigenen Sprache zu bedienen.“

     


    (Michael Ehret und Stefan Klein, Geschäftsführer ehret+klein GmbH)

     

    Das Unternehmen: Die ehret+klein GmbH ist Projektentwickler mit Sitz in Starnberg. Der Fokus der Projektarbeit liegt auf einem umfassenden Immobilien Lebenszyklus Management. Dabei setzt das Unternehmen auf die Chancen nachhaltiger Wertentwicklung von Immobilieninvestitionen. Fokussiert wird dabei auf mischgenutzte gewerbliche Immobilien und Spezialimmobilien aus den Bereichen Gesundheit, Hotel, Freizeit und Kultur. Die ehret+klein GmbH wickelt derzeit ein Projektvolumen von rund 200 Mio. Euro ab.


    Beispielprojekt: Bau des 5-Sterne Travel Charme Ifen Hotel im Kleinwalsertal

     

    Investitionsvolumen: rund 37 Mio. Euro

    Michael Söll: „Wir brauchen schnelle und moderne Projektmanagementsysteme!“


    Michael Söll ist in der arabischen Welt angekommen. Hier in Dubai arbeitet er mit seinen Teams non-stop 24 Stunden lang, Tag und Nacht. Er kennt die Palmen, die künstlich angelegten Megaprojekte im Meer des Wüstenstaates, nicht nur von Fotos, er arbeitet genau dort. Denn sein Geschäft ist im wahrsten Sinne des Wortes ‚bodenständig‘ - Sölls Firma German Concrete Works (GCS) stattet Gebäude seit 16 Jahren mit Estrich aus. Nicht nur in Deutschland sondern auch in Istanbul und Doha – und seit 2007 eben auch vor Ort in Dubai. Dabei ist er mit deutschen wie britischen Partnerunternehmen – Putzmeister und Flowcrete eng verknüpft.

     

     
    Der Diplom-Ingenieur ist überzeugt: „conjectPM ist auch für kleine mittelständige Unternehmen ein großes Thema.“ Die Vielzahl der Projekte, die stets wechselnden Projektbeteiligten und die Flut an Dokumenten sei mit herkömmlichen Mitteln nur schwer zu überblicken. „Die conject Plattform ist deshalb für uns seit Jahren die optimale Lösung und trägt einen erheblichen Anteil an unserem Erfolg“, sagt Söll. So generiert er Übersicht, hat Kontrolle und spart Zeit wie Manpower. „Gerade bei unseren internationalen Tätigkeiten ist das ein entscheidender Faktor“, fügt der Senior Project Manager an. Wenn die wichtigsten Strategiepartner und Lieferanten aus Deutschland und England kommen, ist man auch in der arabischen Welt besonders auf den Zeitfaktor angewiesen. Wer hier möglichst schnell und zuverlässig Informationen und Dokumente austauschen kann, ist absolut im Vorteil.

     

     

    Wer in den Emiraten baut, so seine Erfahrung, hat es mit weniger Bedenkenträgern als zuhause in Deutschland zu tun. „Hier sind Macher, die etwas umsetzen, gefragt.“ So laufe vieles schneller: „Heute ein Anruf: Wir brauchen euch. Morgen ist bereits die Verhandlung und übermorgen fangen wir an.“ Für den Ingenieur ein übliches Szenario. „Und deshalb brauchen wir gerade hier schnelle und moderne Projektmanagementsysteme!“

     

    Die einzige Herausforderung sieht Söll im Generationenproblem. „Wenn führende Manager im Umgang mit Computer und Software nicht so fit sind, vertrauen sie lieber altbewährten Kommunikationswegen und Ablagesystemen.“ Hier müsse sich, so der Projektmanager, etwas verändern: Denn schwer zu bedienen sind die meisten PM-Systeme mitnichten. Oft sei nur die Frage, ob man sich mental umgewöhnen könne und wolle, der entscheidende Punkt.

     


    Auch privat fühlt sich Michael Söll an „besonderen Orten und in besonderen Gebäuden“ wohl, z.B. im Wellness-Urlaub in der Schweiz. Ein willkommener Ausgleich für die viele Arbeit, den er dann gern mit seiner Frau und seinen beiden Kinder genießt. Und wenn es passt, fährt er gern Ski – aber in den „richtigen“ Bergen, denn die kleinen Hügel der Skihalle in Dubai locken Touristen, nicht aber einen passionierten Skifahrer...

    conjectPM Produkt Tipp

    Wussten Sie schon, dass...

     

    …conjectPM viele neue Funktionen zur einfachen und effizienten Suche von Dokumenten und deren Inhalten bietet, so z. B. dass Sie:

     

    …Textinhalte auch in eingescannten Dokumenten finden?

     

    …Stichworte global in Dokumenten, Konversationen und Plänen suchen können?

     

    …über die farbliche Anzeige von Relevanz und Grund für Relevanz sofort erkennen können, ob das Suchergebnis das richtige ist?

     

    …sich keine Gedanken über Singular oder Plural, Vergangenheit oder Zukunft, Einzelwörtern oder zusammengesetzte Wörter machen müssen und alles gefunden wird?

     

    …Sie Zeiträume für die Suche spezifizieren können, um die Relevanz und Suchperformance zu beeinflussen?

     

     

    Weitere Informationen zu conjectPM erhalten Sie hier.

    conjectFM/conjectCM Produkt Tipps

    Wussten Sie schon, dass...

     

     

    ...Sie mit conjectFM aus einer Tabelle auch einen Würfel machen können?


    Eine besonders elegante und universelle Analysemethode bietet der mehrdimensionale Datenwürfel. Dieser benutzt das Ergebnis einer tabellarischen Auswertung, um mathematische Funktionen auf Datenreihen anzuwenden (Summen, Mittelwerte, Häufigkeiten bilden), die Beziehungen der Daten zueinander frei zu variieren und online darzustellen.

     

     

     
    Liefert die erste Sicht die Verteilung der Nutzungsart, kann der gleiche Datenwürfel durch Verändern des Blickwinkels anschließend die Verteilung der Flächen zu den Kostenstellen aufzeigen.

     

     
    Die Variationsmöglichkeiten sind unbegrenzt und machen mittels der gekoppelten Businessgrafik Abhängigkeiten und Verhältnisse deutlich, die sonst nur mühsam mit aufwändigen Analysewerkzeugen zu generieren wären.

     

    Wie funktioniert es genau mit conjectFM?

     

    Voraussetzungen einer Tabelle, um als Datenwürfel dargestellt zu werden:

     

    1. Die Tabelle wurde mit BuiSy 6.5 oder neueren Versionen generiert.
    2. Die Tabelle enthält mindestens eine Zahlenspalte
    3. Die Tabelle unter der Darstellungsart Cube gespeichert wird.

     

    Anschließend rufen Sie diese Liste auf und wechseln die Ansicht.

     

     

    Weitere Informationen zu conjectFM hat für Sie Claus Ludewig.

     

    ...heute ein umfassendes Standard-Release für conjectCM freigeschaltet wird?

     

    Dieses beinhaltet eine Reihe von umfangreichen Neuerungen – sowohl inhaltlich als auch optisch. Was sofort ins Auge fällt: Die vollständig überarbeitete Benutzeroberfläche.

     

     

    Weiterhin wurden mit dem neuen Release folgende Features umgesetzt:

     


    - Vorauszahlungen und deren Auflösung können nun auch positionsweise vorgenommen werden.
    - DIN 276 2006-11 steht zur Verfügung.
    - Neuer GAEB DA XML 3.1 Leistungsimport ist möglich.
    - Ein Assistent unterstützt Sie bei der linearen und S-Kurven-Verteilung in der Cashflow-Planung.



    Ein weiteres Highlight: Berichte können nun nach conjectPM versendet werden und stehen dort online für alle Berechtigten standortunabhängig zur Verfügung.


    Informieren Sie sich über alle Neuerungen im Detail in den aktuellen conjectCM Release Notes, hier.

    „Gier frisst Hirn“ – ILM 2008 diskutiert Situation in Dubai

    Auch die ILM 2008 stand im Zeichen der Finanzkrise. „Gut, dass es wenigstens nicht mehr Immobilienkrise heißt“, so Tenor unter den erneut 500 Teilnehmern. Denn auch wenn die Alarmsignale die Bauwirtschaft betreffen, so ist die Branche dennoch gut aufgestellt, wie die Konferenz Ende Oktober im Düsseldorfer Maritim Hotel zeigte. Hier diskutierten Wirtschaft und Politik tragfähige Lösungen gerade für die Unternehmen, die sowohl in Deutschland als auch international tätig sind. Und klar wurde zudem: Auch die Emerging Markets sind betroffen – in Dubai fresse sogar „die Gier das Hirn“, wie der Logistikexperte Dr. Roland Zibell treffsicher formulierte.

     

    Über 40 Referenten und Moderatoren präsentierten Projekte und/oder Objekte, die sich als zukunftssichere Investitionen empfehlen. Denn Gebäude mit überhöhten Energiekosten finden in Zukunft keine Käufer oder Mieter mehr. Steigende Preise für Strom, Gas und Öl werden weiter dafür sorgen, dass Nebenkosten nicht mehr nur ein Thema für Insider sind. Investoren und Entwickler, die sich heute mit Büroimmobilien beschäftigen, haben dies bereits erkannt, einige bieten bereits Optimierungsmöglichkeiten. Intelligente Fassadensysteme, Betonkernaktivierungen, Geothermie- oder Photovoltaik-Anlagen werden deshalb immer mehr integriert. Deutschland nimmt hier eine führende Stellung, denn nachhaltige Immobilien sind und bleiben eine lukrative Wertanlage. So stimmten viele dem Vorstandsvorsitzenden der HOCHTIEF Construction AG, Henner Mahlstedt, zu, der sagte: „In schweren Zeiten wollen die Menschen ihr Geld nicht in Luftbuchungen, Wetten und Optionen anlegen.“ Gerade jetzt mache es deshalb doppelt Sinn, die Perspektiven der Bau- und Immobilienwirtschaft zu erörtern. Und die sind laut Mahlstedt trotz der Turbulenzen nach wie vor gut: „Ohne unsere Branche gäbe es keine Straßen, keine Schulen, keine Opernhäuser, keine Krankenhäuser, keine Büros, keine Industrieanlagen, keine Einkaufszentren und auch keine Wohnungen, mehr noch: Diese Infrastruktur muss ständig gewartet, gemanagt und revitalisiert werden. Es geht einfach nicht ohne.“

     

    In der Abschlussrunde unter Moderation von Ruprecht Eser, ehemals Frontman im ZDF heute-journal, wurde speziell die Situation in den Emerging Markets diskutiert. Hier stimmte man NRW-Europaminister Andreas Krautscheid freimütig zu: „Jetzt trennt sich die Spreu vom Weizen.“ Zwar bleibt das deutsche Ingenieur Know-how im Ausland weiter stark begehrt, doch seien die Alarmsignale überdeutlich. Logistikexperte Dr. Roland Zibell fand harte Worte: „Die Gier nach schnellem Geld beginnt den Markt kaputt zu machen. Gier frisst Hirn und wird zu einem Problem für die Realwirtschaft, d.h. für Handels- und Industrieunternehmen und Dienstleister, die kaum noch bezahlbaren Raum oder Grundstücke finden.“ Unternehmen aus Europa können dennoch erfolgreich sein. Das bestätigte z.B. Michael Zimmermann, dessen Architekturbüro derzeit die große Moschee von Algier baut. Ein Projekt, das auf der ILM ebenfalls präsentiert wurde.

     

    Über den Termin der ILM 2009 stimmt sich das Programmkomitee in den nächsten Wochen ab.

     

    Weitere Infos auf www.ilm-forum.com

    Gesucht: Vertriebsnachwuchs, der aus dem Gröbsten raus ist.

    Kindergarten, erste(r) Freund(in), Schule, Studium und Vertriebserfahrung sollten Sie schon hinter sich haben. Unsere Kollegin Monika Lamberth sorgt für die Sales Profis von übermorgen, wie Sie unschwer erkennen können. Doch wir wünschen uns Sie schon sehr viel früher zu uns. Wenn Sie also Erfahrung im Vertrieb haben, egal ob mit oder ohne Führungserfahrung, dann melden Sie sich. Bei uns können Sie sich auch gern für internationale Positionen bewerben: Dubai, Wien, St. Petersburg locken. Wer es lieber etwas regionaler mag: München sucht genauso nach neuen Kollegen/innen.

     

    Wem das zu viel Vertrieb und zu wenig Facility Management ist, der darf sich gern für die Stelle des Produktmanagers FM im Duisburger Innenhafen bewerben. Aber Achtung, nur wer sich bewirbt, kann auch seine Traumstelle antreten – und zwar hier.

    Spektakuläre Glaslamellen – architektonische und energetische Innovation

    Quelle: Taufik Kenan, Berlin

    Mitte des Jahres wurde in Konstanz das Verwaltungsgebäude eines Pharmaunternehmens nach Plänen von Petzinka Pink Architekten aus Düsseldorf fertig gestellt. Von Beginn des Wettbewerbes an war dem Bauherrn neben der gestalterischen Qualität vor allem das energieeffiziente und flexible Konzept wichtig. Die energetische Zielsetzung bestand darin, den Primärenergiebedarf für die Anlagen zur Raumkonditionierung, sowie Strom für die Lüftung und Beleuchtung mit 100 kWh/m2 NGF einzuhalten.

     

     
    Thermisch aktivierte Böden und Decken liefern die Grundbeheizung und -kühlung. Dreifach verglaste Fassaden, hoch wärmegedämmte Pfosten und Außenwandpaneele bewirken, dass zusätzliche Heizkörper vor dem Fenster entfallen können.

    Mit dem außen liegenden Sonnenschutz aus drehbaren Glaslamellen weist das Gebäude architektonisch und energetisch eine Besonderheit auf.

     

    Durch die vertikalen 1,35 Meter breiten und Geschoss-hohen Elemente ist zu jeder Tageszeit Außenbezug gegeben, da die lediglich 1,5 Millimeter starken, leicht geneigten Lamellen nur kurzzeitig parallel zur Fassade stehen. Regen- und windgesteuert folgen sie dem Verlauf des Sonnenstandes. Die Bürogeschosse mit rund 500 Arbeitsplätzen organisieren sich als zweibündige geschlossene Form um das innen liegende Atrium. Vier jeweils um 90 Grad gedrehte Treppenkerne mit Versorgungsschächten erschließen die Ebenen. Die Büros sind auf einem 1,35 Meter-Raster aufgebaut und durch flexible, teiltransparente Systemtrennwände unterteilt.

     

     

    Weiter News aus der Immobilienwirtschaft bei industrieBAU-online.

     

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